Donnerstag, 1. Januar 2026

INTRO Südamerika => Abschnitt 7a.

 


 

Der südliche Teil Chiles wurde ja bereits im Rahmen des Abschnitts 7 von mir befahren, jetzt ist der Norden Chiles „dran“. Mittlerweile versuche ich, für jede Reise ein passendes Motto zu finden. Ich habe mich dieses Mal für das Motto: Staub. Trocken. ATACAMA! entschieden. Mehr Details zu DEM Haupt-Reiseziel dieser Tour, dann während der Reise. Nur so viel vorab: die Atacama-Wüste gilt als der trockenste Ort der Welt.


Bezüglich dieses Reiseziels ist mir, beim lesen mehrerer Motorrad-Reiseberichte, aufgefallen, dass die meisten Reisenden die Panamericana von Nord nach Süd bereisen, und dass fast alle Reisenden den nördlichen Teil Chiles dabei auslassen. Nahezu alle Reisenden fahren (aus nördlicher Richtung kommend) im Süden Perus nach Bolivien über die Grenze und fahren dann weiter Richtung Süden durch Argentinien (und eben NICHT durch den Norden Chiles) um dann auf ihrer weiteren Reise grob bei Santiago de Chile wieder in Chile einzureisen. Somit verpassen die meisten die Atacama-Wüste in Chile. Evtl. liegt es daran das der Norden Chiles des Öfteren, in Reiseberichten, als landschaftlich „öde“ beschrieben wird. Ich werde im Fazit dann berichten ob ich diese Meinung teile.


Ich hatte ursprünglich geplant Chiles Norden allein zu bereisen, Thomas hat sich aber kurzfristig entschlossen wieder dabei zu sein. Welcome back! Thomas kennt ihr bereits, er war schon beim Reiseabschnitt 7 dabei und hat auch schon jeweils „Lady Blue“ und „Lady orange“, im Rahmen der Nordamerika-Touren, als „Überführungsfahrer“ bewegt. 

Jetzt fehlen uns (Thomas und mir) eigentlich nur noch geeignete Motorräder für die Tour, der Plan bezüglich unserer Zweiräder ist folgender: Thomas mietet sich vor Ort ein Leihmotorrad, für mein Motorrad ist das Intro dazu etwas länger…

Ihr erinnert euch (siehe Reiseabschnitt 7) an mein Treffen mit Martin in Santiago de Chile während meiner letzten Reise? Martin ist ein deutscher Motorradreisender, der nach seiner Reise auf der Panamericana in Chile geblieben ist. Martin hat eine Firma gegründet die das Problem „beseitigt“ das alle Ausländer in Chile haben, wenn sie ein Motorrad/Fahrzeug hier kaufen möchten. Als Ausländer braucht man z.B. eine chilenische Sozialversicherungsnummer zum Kauf eines Fahrzeuges. Die bekommt man als Ausländer aber nur als „Investor“…und wenn man ein Motorrad kauft, ist man Investor. Vorteil: ein Fahrzeug mit chilenischem Kennzeichen darf ewig im Land bleiben, so könnten wir die Maschine hier auf Jahre benutzen und zwischendurch einlagern. Einzige Regel, die den Käufer bzw. mich bei meinen weiteren zukünftigen Plänen etwas ausbremst: Das Chilenische Motorrad darf das Land zwar verlassen muss aber spätestens nach 6 Monaten wieder in Chile sein, sonst gibt es „Mecker“ bzw. Strafe vom chilenischen Zoll. 

Trotz dieser Einschränkung haben Wolfgang und ich uns in Chile, wieder zusammen (wie schon beim Kauf der beiden Kawasakis), ein Motorrad gekauft. Der Kauf wurde bereits ca. ein halbes Jahr vor Anreise abgewickelt um bei eventuellen Lieferschwierigkeiten oder bürokratischen Hürden auch wirklich ein Motorrad zum Tourstart „ready to go“ zu haben. Eine Einlagerung des Motorrades vor Ort in Santiago de Chile, vom Kauf bis zu meiner Anreise, war/ist problemlos möglich. Infos zu Marke und Typ zu meiner neuen „Freundin“ gibt es dann während der Reise…

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